Startseite
Sie sind hier: Startseite

Bibeln.Sammeln.Schätzen.Staunen.Kaufen.2020

Die Seite www.bibeldrucke.at richtet sich an den Bibelsammler. Als Sammler habe ich gerade in meiner Anfangszeit eine Anlaufstelle vermisst, die sowohl sachlich als auch kompetent und in der gebotenen Klarheit Informationen rund ums Bibelsammeln dargeboten hätte. So eine Seite gab es nicht und das galt es zu ändern. Beachten Sie unseren Bibelverkauf - garantiert virenfrei...

Sie wollen eine alte Bibel kaufen? Sie wollen wissen wo und und wie? Worauf man achten sollte? Dann schauen Sie mal im Bibelkauf nach! Ich verkaufe auch immer wieder Dubletten aus meiner Sammlung - es sind Stücke für kleines Geld dabei aber auch seltene und teure Bibeln. Schicken Sie mir bei Interesse ein kurzes Mail!

Sie wollen einen "Bibelvortrag" gestalten? Ohne religiösen Zeigefinger aber mit den historischen Fakten zur Bibelentwicklung? Vorgetragen von einem ausgebildeten Historiker? Mit Bibeln aus 5 Jahrhunderten zum Anfassen? Dann schauen Sie mal hier.

++++ Wegen des großen Andrangs kann ich derzeit nur Bibeln schätzen, die VOR 1800 gedruckt worden sind!+++
++++ Wegen des großen Andrangs kann ich derzeit nur Bibeln schätzen, die VOR 1800 gedruckt worden sind!+++
++++ Wegen des großen Andrangs kann ich derzeit nur Bibeln schätzen, die VOR 1800 gedruckt worden sind!+++



GRATIS:

Ich mache Ihnen gerne das Angebot einer ersten vorsichtigen Schätzung Ihrer Bibel. Sie müssen mir dazu die Bilder der Titelseiten ein Bild vom Einband und wenn Bilder drinnen sind, ein Bild mailen. Diese Schätzung ist kostenlos – aber auch unverbindlich und nie mehr als eine erste Orientierung. BITTE: Ich bekomme sehr viele solcher Anfragen. Bitte schicken Sie mir keine riesengroßen Dateien von 30 MB oder mehr. Mein Postfach weist diese zurück. Wenn die Daten aus irgendeinem Grund recht groß sind, können Sie gerne die
FÜR MEHR:

Sollten Sie eine verbindliche Schätzung wünschen, bedarf es entsprechend mehr Fotos. Dafür bekommen Sie eine schriftliche Einschätzung mit meiner Festlegung als ausgebildetem Historiker zuzüglich der Möglichkeiten, wo, wie und wann man das Buch am besten absetzen könnte.

Solche Expertisen rentieren sich ab einem Buchwert von etwa 350,-. Ich stelle in den meisten Fällen eine Pauschale von 60,- in Rechnung. Ausnahmen sind sehr alte Stücke mit vielen handschriftlichen Einträgen. Dann wird es individuelle Vereinbarungen geben. Ich darf aber klar sagen: Diese Website richtet sich an den bibliophilen Bibelsammler. Es ist nicht meine Absicht, durch Expertisen zu Bibeln meine Rente früher anzutreten; wenn ich aber helfen kann, werde ich das tun. Und da Arbeitszeit eben kostet, kann ich genauere Expertisen eben nur gegen Geld anbieten. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

LEH4

Bibelexperte wird man nicht über Nacht. Man kann sich dieses Wissen aber anlesen und vermeidet dadurch so manchen Fehlkauf (oder Fehlverkauf!). Die Literaturangaben dieser Webseite ist nicht nur eine Ansammlung von Büchern. Die Bücher habe ich kommentiert und ihren Wert für das Bibelwissen kurz dargestellt. So muss man sich nicht selber durchplagen. Sehr zu empfehlen - hier!

...in die Welt der alten Bibeln. Hier werden Bibeln vorgestellt!


Auf den folgenden Seiten werden die wichtigsten Etappen des Bibelsammelns dargestellt, von der Geschichte der Bibelausgaben, über Tipps beim Bibelkauf und hilfreichen Literaturhinweisen. Sie können mich auch einladen; ich komme mit 20 alten Folianten gerne zu einem Vortrag, Das Publikum kann in den alten Büchern schmökern – einen ganzen Abend lang. Details finden Sie in der Rubrik „Bibelvorträge“.
Ich bieten etliches an Bildmaterial und Infos zum Download an. Ich ersuche, die allgemeinen Regeln der wissenschaftlichen Zitation einzuhalten, freue mich aber natürlich, wenn Sie auf die Seite verlinken. Einige Male ist auf den Seiten von "mir" dann wieder von "uns" die Rede. Die Erklärung ist nicht in beginnender Wunderlichtkeit zu suchen. Teilweise haben an diesen Seiten aber auch andere kompetente Personen mitgewirkt. Das galt es kenntlich zu machen.


Die Geschichte der Bibeldrucke erschöpfend darzustellen, hieße das Medium Internet zu überfordern. Ein Weniges in diese Richtung finden Sie hier.Wenn Sie Ihre Bibel schätzen lassen wollen, schauen Sie mal hier.

Diese Seite ist nicht "gegendered" wie es im Neusprech heißt. Die Gründe habe ich im ICH/Impressum dargelegt. Bei Interesse kurz lesen.

Und die Geschichte der Bibeldrucke gibt es natürlich auch. Und die ist nicht langweilig! Hier!









Wie Corona die deutschen Auktionshäuser verändert - ein Plädoyer für die Vorgebote!
Offener Brief an die deutschen Auktionshäuser! Dezember 2020

Seit der Erfindung des Internets hat sich das Sammeln alter Bücher verändert. Immer weniger waren jene rührigen Sammler und Wiederverkäufer im Vorteil, die mit Geld, Fachwissen vor allem aber Zeit üppig ausgestattet, die einzelnen Auktionshäuser zur Besichtigung und zum Mitsteigern abklapperten. Ein kleiner aber feiner Sammlertroß wälzte sich da durch die Bonner Bundesrepublik. Mit der Etablierung von ZVAB oder Abebook konnten sich die Händler (häufig) und Auktionshäuser (selten) erstmals einem großen Publikum vorstellen. Die großen Auktionshäuser ignorierten meist diese neue Vertriebsschiene und setzten, häufig auch zu Recht auf die Stammkunden und das Saalpublikum. Auch ebay war zwar schmerzhaft, aber auch damit arrangierte man sich mit der Zeit. Mit Corona hat sich nun ein Vertriebsweg etabliert, den es vorher zwar auch schon gab, der aber seine Bedeutung im letzten Jahr exponentiell steigern konnte. Die Liveauktion, in welche der deutschsprachige Sammler und Interessierte beinahe ausschließlich über Lottissimo einsteigt. Eine Internetplattform hinter der kein arriviertes Auktionshaus steht sondern die Auction Technology Group, die vor allem mit Internethosting ihr Geld verdient. Nur wenige internationale Häuser leisten sich eigene Softwarelösungen. Sie sind zwar in vielen Häusern angedacht, wurden aber in der Eile nicht mehr realisiert. Das Saalpublikum gibt es nicht mehr, nur aus dramaturgischen Beweggründen nehmen einige Mitglieder des Auktionshauses diese Funktion war.
Was zählt sind die Vorgebote und die Gebote der Liveauktion. Und hier beginnt das Unglück. Wie heuer im März zu beobachten, nehmen die meisten Auktionshäuser nun die schriftlichen Vorgebote als Einstiegsgebot her und lassen diese dann vom Internet hochlizitieren. Das ist für das Haus meist angenehm, steigert man so doch den faktischen Einstiegspreis gleich einmal kräftig. Für den, der die Vorgebote abgibt, ist es ein wahnsinniger Nachteil - irgendwer geht immer über das hohe "Anfangsgebot" drüber, dass faktisch ein Endgebot ist. Unfair ist es auch, da der faktische Einstiegspreis nur mehr im Katalog auf 50% bzw. 2/3 liegt und man in realiter mit dem höchsten Vorgebot in die Auktion einsteigt. Kurz gedacht ist es außerdem. Was passiert? Praktisch alle Sammler und Wiederverkäufer stellen sich um und nehmen an der Auktion live teil. Die Vorgebote werden weniger, die Einstiegspreise sinken - zumindest mittelfristig. ABER: Meist werden aus abgewanderten Onlinekunden keine Stammkunden mehr. Die Bindung zum Haus sinkt, die Gebühren steigen kräftig (das Haus nimmt Geld für die Onlinegebote), die Plattform hält auch noch die 3% Hand auf. Nichts davon haben die Ersteigerer und ich glaube langfristig auch nicht die Auktionshäuser. Hier wird ein Weg beschritten, der nur den monopolartig organisierten Abwicklungsplattformen (der Plural ist kein Zufall, die USA und GB haben dasselbe Problem, nur gibt es hier mehrere Konkurrenzplattformen, die teilweise ja auch bei uns aktiv sind) hilft und sonst niemand. Gegensteuern? Wieder mit fairen Startgeboten beginnen und Vorgebote und Internetgebote gleich behandeln. Das wäre ein Anfang.